GayLesen

… Geschichten die über den Regenbogen führen

Buzz – E. Davies

Der Traum von der Profikarriere als Eishockeyspieler platzt bei Cameron Riley, als bei ihm eine Herzerkrankung festgestellt wird. Dann verlässt ihn auch noch sein Freund und Cam kehrt in seine Heimatstadt zurück. In Toronto hält ihn nichts mehr. Und die vage Aussicht nach einer Operation doch wieder gesund zu werden, kann ihn auch nicht wirklich aufbauen. Zum Glück hat er den Support seiner Brüder Jackson und Thomas, sowie seiner Eltern. Was er genau nun anfangen will, das weiss Cameron noch nicht. Aber dann lernt er auf dem Wochenmarkt Noah Clark kennen.

Einen höchst attraktiven, wenn auch etwas femininen Mann, der ihm den Kontakt zu seinem Onkel – einem Bienenzüchter und Imker – vermittelt. Zwischen Cam und Noah sprühen sofort die Funken und sie machen auch keinen Hehl aus ihrem Interesse. Allerdings verschweigt Cam seine Krankheit und auch seine frühere Tätigkeit in der Minor League. Noah soll ihn so kennenlernen, wie er jetzt ist und nicht als der, der er vor einigen Monaten noch war.

Noah selbst ist Kunstkurator und stellt eben eine Ausstellung über Eishockey und Hockey zusammen. Seit einigen Monaten lebt er nun in Camerons Heimatstädtchen und hat sich längst eingewöhnt. Kommunikativ und offen wie er ist, hat er schnell Freunde gefunden und Kontakte geknüpft. Darunter auch zu Jackson, Camerons Bruder. Doch Cameron ist eindeutig interessanter als der ältere Riley und Noah beginnt auf mehr zu hoffen.

Um ehrlich zu sein …. das Cover hat mich etwas angeschreckt. Ich bin da vielleicht zu mäkelig, aber Noah ist mir einfach zu feminin geraten. Also auf dem Cover. Doch der Charakter selbst ist großartig be- und geschrieben. Es macht wirklich viel Spass die Geschichte von Cameron, der sich plötzlich völlig neu orientieren muss, und Noah zu lesen. Zwischen ihnen sprühen nur so die Funken und knistert es gewaltig. Dabei ist die Autorin aber geschickt genug die Jungs nicht gleich durch alle Betten zu schreiben.

Sie lernen sich kennen, werden Freunde und mehr. Die Geschichte kommt ohne großes Gezicke und künstlich herbei geschriebenes Drama aus. So ruhige Geschichten muss man mögen um sie gut zu finden. Mir hat die Story sehr gut gefallen, weil es eben die kleinen Dramen und viel Gefühl ist, die die Geschichte ausmachen. Cameron ist zwar enttäuscht, doch er gibt nicht auf und er versucht einen neuen Weg für sich zu finden. Das hat mir sehr gut gefallen. Tolles Setting und mach wirklich Lust auf mehr. Zum Glück hat Cam ja noch zwei Brüder. 😉

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